Felicia Terpitz

 

Die in Bonn geborene Geigerin Felicia Terpitz wurde bereits früh mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, des DAAD und der PE-Förderungen. Sie gewann Preise und Auszeichnungen beim Deutschen Musikwettbewerb 1992, beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Trapani 1993, beim Internationalen Violinwettbewerb Hannover „Joseph Joachim“ 1997 sowie beim Violinwettbewerb des Kulturkreises im BDI 1998.

Felicia Terpitz studierte bei Edward Zienkowski in Köln und Wanda Wilkomirska in Mannheim und schloss ihre Studien mit dem cycle de perfectionnement des Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris ab.

Als Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs startete sie ihre Konzerttätigkeit als junge Solistin mit der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler. In dieser Zeit entstanden erste Rundfunkproduktionen bei den deutschen Radiosendern WDR, NDR und BR und sie wurde als Solistin zu zahlreichen Festivals und Konzerten eingeladen. Mit deutschen und polnischen Orchestern (den Radio-Sinfonieorchestern Hannover, Kattowitz, Prag, und Luxemburg, den Hamburger Symphonikern, den Bergischen Symphonikern, der Thüringen Philharmonie, dem Stadttheater Regensburg, dem Philharmonischen Orchester Cottbus, der Neubrandenburger Philharmonie, der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford, der Filharmonia Opolska und der Filharmonia Sudecka) führte sie die berühmtesten Violinkonzerte der Klassik und Romantik auf, nahm aber zunehmend auch Violinkonzerte des 20. Jh. in ihr Repertoire auf und stellte sie mit großem Erfolg ihrem Publikum vor. In Zusammenarbeit mit den Dirigenten Terje Mikkelsen, Romely Pfund, Reinhard Petersen und Marcel Wengler entstanden Interpretationen der Violinkonzerte von Kurt Weill, Carl Amadeus Hartmann, Paul Hindemith, Hans Werner Henze sowie von Sergej Prokofieff und Dmitrij Schostakowitsch.

Rundfunkproduktionen und Konzertmitschnitte der Geigerin liegen bei diversen in- und ausländischen Rundfunkanstalten (WDR, NDR, BR, SWR, MDR sowie Radio France und Radio Luxemburg) vor. Darunter befinden sich Werke von Hans Werner Henze (Violinkonzert Nr. 1 mit dem orchestre philharmonique de luxembourg), Sergej Prokofieff (1. Violinkonzert mit den Bergischen Symphonikern), Béla Bartók (Sonate für Violine solo), Karol Szymanowski (Mythen op. 30) und Claude Debussy (Violinsonate). In Koproduktion mit dem WDR Köln erschienen CDs mit Werken (vorwiegend Ersteinspielungen) von u.a. Robert Fuchs, Albert Roussel, Jean Martinon und André Jolivet.

Nach langjähriger Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin ist Felicia Terpitz heute Konzertmeisterin der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford. In den Jahren 2002-2015 war die Geigerin hauptamtliche Lehrkraft für Violine an der Musikakademie Kassel und widmete sich dort einer intensiven Instrumentalausbildung angehender Berufsmusikern. Ihrer Lehrtätigkeit geht sie seit 2011 als Dozentin für Violine an der Hochschule für Musik Detmold nach.

 

 

 

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